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Vor rund 2 Wochen haben wir an dieser Stelle daüber berichtet, dass die Schweiz im neuen Sicherheitsbericht ziemlich schlecht wegkommt. Gemäss einer Studie von Geld.de, ist die Sitaution aber noch viel schlechter als bislang angenommen, bei uns wird sogar mehr eingebrochen als in new York! Aber lesen und staunen Sie selbst …
Schweiz ist Einbruchs-Europameister
(20 Minuten Online) Die Schweiz hat einen neuen unehrenhaften Titel: Gemäss einer Studie wird bei uns in jede 27. Wohnung eingebrochen – häufiger als in Berlin, Wien oder auch New York.
Die Top-Ten der Einbruchshochburgen (ergänzt mit der Bern) – gemäss den Studienresultaten von Geld.de.
| Stadt | Einbrüche 2009 | Entspricht jeder x. Wohnung |
|---|---|---|
| Zürich | 6820 | 26,4 |
| Genf | 6463 | 27,4 |
| Lugano | 572 | 53,5 |
| Basel | 1386 | 67,9 |
| Wien | 9672 | 79,7 |
| Bremen | 2908 | 95,1 |
| Mühlheim a.R. | 782 | 102,4 |
| Hannover | 2627 | 102,4 |
| Bochum | 1718 | 102,7 |
| Essen | 2112 | 108,5 |
| Bern | 451 | 145,3 |
Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen: Im Jahr 2009 wurde in Fehler gesehen? Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 90.000-mal eingebrochen, was einem Anstieg von rund 5000 Einbrüchen gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das zeigt eine Studie von «Geld.de». Die InfoIrhmr Haitniwoenisplattform hat die Einbruchsstatistiken von 93 Städten mit über 100.000 Einwohnern ausgewertet und mit der Zahl der bewohnten Wohnungen verglichen.
Das Resultat: In den Städten wird mittlerweile innerhalb eines Jahres in jede 157. bewohnte Wohnung eingebrochen.
Einsamer Spitzenreiter dabei ist die Schweiz, wie Geld.de in der Studie schreibt: «Die jede 27. Wohnung aufgebrochen. 2009 knackten Kriminelle gemäss den Studienresultaten 6.820 Wohnungen in der Limmatstadt, was 38 Einbrüchen pro 1000 Einwohner entspricht und 650 PSroenzdeennt über dem Studiendurchschnitt liegt. Zürich mit 400.000 Einwohnern verzeichnete nur knapp 200 Einbrüche weniger als beispielsweise die deutsche Metropole Hamburg mit über 1, 8 Millionen Einwohnern. «Die Einbruchszahl klang so unglaublich hoch, dass Geld.de sogar dreimal bei der Pressestelle Stadt- und Kantonspolizei Zürich anfragte, ob da nicht ein statistischer Fehler vorliege», heisst es in der Medienmitteilung zur Studie.
Nicht weniger schlimm sieht es in Genf aus, wo ebenfalls in jede 27. Wohnung eingebrochen wird. Deutlich höher liegt die Quote auch in Lugano (jede 54. Wohnung) und Basel (jede 68. Wohnung) als in den deutschen oder österreichischen Städten.
Einzige Ausnahme ist Bern: In der Hauptstadt wird jede 145. Wohnung aufgebrochen.
Kein Zusammenhang zwischen Reichtum und Einbrüchen
In absoluten Zahlen verzeichnen Hamburg (7.006), Berlin (9.028) und Wien (9.672) zwar mehr Einbrüche als die Schweizer Städte. Nach der Zahl der bewohnten Wohnungen bereinigt nehmen allerdings Zürich, Genf, Lugano und Basel auf der wenig schmeichelhaften Tabelle der Einbruchshochburgen die Plätze eins bis vier ein.
Knapp hinter Basel folgt Wien, wo in jede 80. Wohnung eingebrochen wird. Weiter in den Top-Ten sind Bremen, Mühlheim am Rhein, Hannover, Bochum und Essen (jede 95. bis jede 109. Wohnung).
Sogar in den Weltstädten New York (jede 164. Wohnung), Los Angeles (jede 171. Wohnung) oder London (jede 389. Wohnung) werden weniger Wohnungen aufgebrochen als in Schweizer Städten. Insgesamt gab es im untersuchten Zeitraum in Bern, Basel, Genf, Lugano und Zürich gemäss den Studienzahlen genau 15.692 Einbrüche, was 18 Prozent aller Einbrüche 2009 in den 93 verglichenen Städten entspricht. Ihr Name Schweiz ist zur Einbruchshochburg in ganz Europa geworden.»
In Zürich werde mittlerweile Erstaunlicherweise gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem Reichtum der Stadt und der Anzahl aufgebrochener Wohnungen: In Deutschland wird gemäss der Studie beispielsweise im ärmeren Norden mehr eingebrochen als im reicheren Süden. Ähnlich sieht es auch in der Schweiz aus: Zwar ist in Zürich die Einbruchsquote und das durchschnittliches Jahres- Bruttoeinkommen am höchsten, in Bern oder Basel verdient man aber mehr als in Lugano, Einbrüche gibt es nach bewohnten Wohnungen bereinigt dennoch weniger.
Genf wird wohl häufiger Ziel von Einbrechern wegen des Images als Finanzplatz und weil es Heimat teurer Uhrenhersteller ist. Für Genf hatten die Studienleiter allerdings nur beschränkte Informationen zu Einbruchsstatistiken, weshalb sie Kantonszahlen in die Statistik einfliessen liessen, «was nicht ganz optimal ist», wie es heisst.